Stefan Winkler

Stefan Winkler, geboren 1968 in Immenstadt, lebt als freischaffender Künstler in Leutkirch im Allgäu.

Nach Abschluss einer handwerklichen Ausbildung studierte er von 1994 bis 2000 Freie Kunst an der Bauhaus Universität Weimar und der Städelschule in Frankfurt am Main. Seinen künstlerischen Weg setzte er zwischen 2012 und 2018 in Ulm und Berlin im Rahmen von Förderprogrammen der „Pro Arte - Ulmer Kunststiftung“ und der Förderung im Atelierprogramm des Berliner Senats fort.

Stefan Winkler wurde 2003 mit dem Oberallgäuer Kunstpreis, 2007 mit dem Thomas-Dachser-Gedenkpreis und 2009 mit dem Kunstpreis der Stadt Kempten ausgezeichnet. Im Jahr 2021 erhielt er das Ausstellungsstipendium der Sparkasse Allgäu für seine Werke „Berglandschaft“ und „Abstrakt, Weiß“.

Neben zahlreichen Gruppenausstellungen war sein Werk in internationalen Einzelausstellungen zu sehen, darunter 2002 „Szenarien“ in der Villa Jauss, Oberstdorf, 2006 „Mother Culture“ in der Kunsthalle Kempten, 2007„Sonderausstellung“ der Großen Schwäbischen, Augsburg, 2008 „Galerie Varming“ in Kopenhagen, 2016 „Nebenbei Gegenwart“ in der Galerie V8 in Karlsruhe, 2019 "Malerei“ im Künstlerhaus Ulm, 2020 „Mixtape“ in Kempten 9c Galerie und 2024 „Von hier aus weiter“ in der Kunsthalle Kempten.

“Das, was einem umgibt, das Alltägliche, Landschaften, Häuser, Tag und Nacht, aufgefundene Bilder, die in ihrer Wirkung unaufgeregt, ohne Sensation erscheinen, wecken mein Interesse. Sie beschreiben das Nichtbeachtete.
Fotografien begreife ich als eine sachliche und nüchterne Vorlage für meine Arbeit. Das erkennbare Motiv ist Vorhanden doch im Arbeitsprozess gerät es immer mehr in den Hintergrund und lässt der Malerei ihren Vortritt.
Das Autonome, Abstrahierende, das der Malerei innewohnt, eliminiert die Vorlage und schafft dadurch eine Wirklichkeit die untrennbar mit meiner subjektiven Wahrnehmung verbunden ist.
Meine Malerei weist sich durch ausgedehnte Schwünge, scharfe Kanten, und Dynamik aus. Sie ist für mich ein authentisches Medium , das in Verbindung mit dem Material und seiner Körperlichkeit Raum für Gedanken und Authentizität zulässt.” Stefan Winkler