Stimmen:

„Die Kunst von Bertram Schilling ist eine außergewöhnliche. Seine Bilder müssen gesehen werden.“

Michael Dumler, Allgäuer Zeitung

“The contours are black and deliberate, holding the planes apart by force, refusing the atmospheric fusion that would be the easy consolation. Schilling’s canvases exist at the threshold between the recognisable and the irreducible: the landscape is almost there, almost nameable, and it is precisely this suspension, this refusal to resolve into either pure figuration or pure abstraction, that gives the surface its particular pressure. Here one feels Munch of the late Norwegian landscapes, where the horizon remains opaque to the eye, where the sky weighs on the earth like a question left standing. In those late works the paint surface carries its own gravity, the horizon a sealed line, as if landscape had decided it no longer needed to be entered. And De Staël: the figure that exists before knowing what it is, planes of colour suspended at the moment before the decision between abstract and figurative, the canvas that demands to be read in more than one direction, a refusal to resolve that the paint enforces from within.”

Natasha Marzliak, Kuratorin, Kunstkritikerin, Professorin für Kunstgeschichte und Ästhetik sowie Mitherausgeberin des Art Style Magazine

“Bertram war ein Mensch, der genau wusste, was seine Kunst ausmacht, was Gestaltung bedeutet, er war Gestaltung, er war die Kunst.

Es schien mir, als gäbe es keine Grenze, keinen Unterschied zwischen ihm als Künstler und seiner Kunst. Beide waren Bertram Schilling.

Ein Mensch, ein Künstler, der seine Erfahrungen vom Allgäu bis nach Australien mit jedem Pinselstrich sichtbar machen konnte. Es war sein Blick auf die Welt, der bleibt, der besticht.“

Prof. Dr. Stefan Lindl, Kunsthistoriker, Historiker und Essayist

„Auf eine phantasievoll spielerische, teils auch ironisch provozierende Art, verknüpfte Bertram Schilling Gegensätze miteinander. Darüber hinaus hat er es verstanden, mit wenigen Formen und Farben Gegenständliches, Sichtbares abstrahiert wiederzugeben und gleichzeitig die Stimmung, die Atmosphäre einer Landschaft einzufangen.“

Dr. Mechthild Müller-Hennig, Kunsthistorikerin und Kuratorin

“Leider erreicht mein Dank nicht mehr alle Vorableser von ERDE. Während der Entstehung von ERDE wurde Bertram krank. Über eine Zeit von fast zwei Jahren redeten wir immer zuerst über seine Behandlungen, Fortschritte, Rückschläge, dann über seine Leseeindrücke. Bertram sprach mit viel Energie, die Ablenkung tat ihm gut. Egal, wie düster ein Roman ist, er ist Form, nicht Chaos, er ist Fiktion, nicht unentrinnbare Wirklichkeit. Am 24. April 2023 ist Bertram gestorben. Danke dir für alles, mein Freund! Ich vermisse dich wieder besonders in diesen Tagen. Ich hätte dir gerne die Bücher, an deren Entstehung Du so leidenschaftlich teilgenommen hast, in die Hand gedrückt, hätte dich gerne weiter in meinem Stockholmer Leben.”

Sven Hillenkamp, Philosoph und Schriftsteller

“In Schillings neueren Werken entsteht eine faszinierende Differenziertheit der Texturen, eine Spannung von Ursprung und Fortschritt”

Armin Kaumanns, Rheinische Post